
Die Tour de France hat ihren guten Ruf weitgehend wieder hergestellt. Deshalb freuen sich viele Radsportbegeisterte schon darauf, dass 2017 der Start der „Tour der Leiden“ unter dem Motto „Grand Depart“ in Düsseldorf stattfindet. Aber vorher fiebern natürlich alle, die ein Herz für die Helden auf den Velos haben, bei der diesjährigen Tour mit. Beneidenswert ist, wer bis zum 24. Juli Urlaub zuhause macht. Denn jeden Tag ab mittags live dabei zu sein, gibt erst den wahren Kick. Ja, man kann sagen: Die Tour de France kann man nur richtig erleben, wenn man von Etappenziel zu Etappenziel, von Start zu Start und von Bergankunft zu Bergankunft vor Ort ist oder – am Fernseher.
Zumal die vielen Möglichkeiten der heutigen Live-Berichterstattung den Fan am TV so richtig mit ins Geschehen ziehen können. Und die Bilder des Peletons aus dem Helikopter haben auch etwas sehr Entspannendes. Fragt sich, ob und welches Equipment optimal für die tagtägliche Dosis Tour de France ist.
Tour de France live – jederzeit und an jedem Ort
Drei Jahre lang hat die ARD wegen der diversen Doping-Skandale nicht mehr von der Tour de France berichtet, dieses Jahr ist das erste Programm wieder dabei und sendet an den meisten Tagen ab 14 Uhr live – und zwar sowohl im Ersten, als auch digital auf Einsfestival. Eurosport überträgt sogar noch ein wenig intensiver: Die mehr als 80 Stunden Live-Sendungen umfassen auch Start-Ziel-Übertragungen ausgewählter Etappen.
Weil die ARD durchgehend in HD überträgt und das HD-Bild digital über Kabel und Satellit zur Verfügung steht, lohnt es sich auf jeden Fall, die Tour de France als Anlass für die Anschaffung eines Full-HD- oder besser noch: eines UHD-Fernsehers zu nehmen. Wer gerade bei den Bergetappen hautnah dabei sein möchte, entscheidet sich am besten für einen Flachbildschirm im Curved-Design. Der EP:Fachhändler berät auch Radsportenthusiasten gern bei der Auswahl.
Radsportspannung auf dem Smartphone oder Tablet
Wer wirklich keine Sekunde verpassen möchte, kann natürlich auch unterwegs auf Live-Bilder von der Tour zugreifen. Empfehlenswert ist der Service „Magine“, der ganz normales Fernsehen per App anbietet – von den Sendern mit Tour-Berichterstattung sind aber nur Das Erste und Einsfestival kostenfrei zu empfangen. Das gilt auch für den zweiten Anbieter von Online-Fernsehen, Zattoo. Die Übertragungen von Eurosport können jeweils nur im kostenpflichtigen Abo angeschaut werden.
Das gilt übrigens auch für das sehr empfehlenswerte Streaming-Angebot des Sportspezialsenders Eurosport, das im Schnupperabo 6,99 Euro pro Monat kostet und per App oder über den Eurosportplayer auf dem PC genutzt werden kann.
Eine echte Alternative zum mobilen Tour-Gucken sind übrigens Notebook und Desktop-PC. Hier empfiehlt sich vor allem der Livestream in der ARD-Mediathek. Man sollte sich nur nicht wundern: Die Bilder im Internet-Streaming kommen immer zeitversetzt auf dem Gerät an – der Unterschied zum Fernsehbild (die sogenannte Latenz) kann mehrere Minuten betragen!
Der kleine Zweit-Fernseher
Wenn der oder die Tour-de-France-Süchtige den Familienfernseher blockiert, ist es an der Zeit für den Zweit-Bildschirm. TV-Geräte mit einer Diagonale von weniger als 32 Zoll gibt es im EP:Fachhandel schon für weniger als 150 Euro, teilweise sogar mit Full-HD-Auflösung. Wie groß der Zweitfernseher sein soll, hängt weniger von den Ansprüchen an die Qualität ab, als vielmehr vom geplanten Standort und dem dort verfügbaren Platz.
So wird im Badezimmer kaum mehr als eine Diagonale von 22 Zoll möglich sein, denn dann hat der Fernseher eine Breite von ungefähr 50 Zentimetern. Bei einem 30-Zöller sind es dagegen schon mehr als 66 Zentimeter.
Wer also ein Team aus Familien-TV, Zweitfernseher, Notebook mit Streaming sowie passende App auf Smartphone oder Tablet bildet, der verpasst keine Minute und kann sich auf das große Finale der Tour de France 2016 mit der Ankunft auf der Avenue des Champs-Élysées am 24. Juli freuen.